Gutes Essen ist nicht teurer

25.08.2014

Der Hintergrundbericht zum Spendenprojekt „Ist gutes Essen wirklich teuer? ‚Versteckte Kosten‘ unserer Ernährung in Deutschland“ des Freiburger Öko-Instituts deckt die versteckten Kosten auf und berechnet die tatsächlichen Kostenunterschiede zwischen fair gehandelten bzw. Bio-Produkten und konventionellen Produkten.

Die Studie zeigt, dass die konventionelle Lebensmittelproduktion Kosten zur Folge hat, die nicht im tatsächlichen Ladenpreis enthalten sind:

„Konservativ geschätzt entstehen in Deutschland ca. 138 Euro pro Person und Jahr für Gesundheitskosten zur Behandlung von ernährungsbedingten Krankheiten, sowie ca. 30 bis 100 Euro pro Person und Jahr für externe Kosten als Folge von nicht nachhaltigen landwirtschaftlichen Produktionsmethoden.“

Saisonale und regionale fair gehandelte bzw. Bio-Produkte seien somit nur um weniger als 10 % teurer als konventionelle Lebensmittel, bei Verzicht auf Spezialitäten sinke der Unterschied auf unter 5 %.

Somit sei eine Ernährung mit fair gehandelten bzw. Bio-Produkten letztlich pro Jahr nur um 80 Euro teurer als mit konventionellen Produkten.

(Öko-Institut: Hintergrundbericht zum Spendenprojekt „Ist gutes Essen wirklich teuer? ‚Versteckte Kosten‘ unserer Ernährung in Deutschland“. Working Paper 2/2014)

Studie zum Download

 
 
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