Studie: Häm-Eisen meiden

22.01.2015

Eine aktuelle Studie zeigt, dass aus dem Konsum von Fleisch stammendes Häm-Eisen mit einem erhöhten Risiko für Herzerkrankungen verbunden ist.

Von Eisen wird angenommen, dass es ein grundlegend wichtige Rolle bei der Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen (CVD) spielt.

In einer Meta-Analyse wurden daher 13 Einzeluntersuchungen mit einer Gesamtstichprobe von 252.164 Personen statistisch ausgewertet. 15.040 Herzerkrankungen waren bei ihnen aufgetreten.

Die Meta-Analyse wurde durchgeführt, um die Dosis-Wirkungsbeziehung zwischen der Aufnahme von Eisen (einschließlich Häm- und Nicht-Häm-Eisen) und dem Risiko von kardiovaskulären Erkrankungen zu untersuchen.

Bei der omnivoren Ernährungsweise werden zwei Drittel des lebensnotwendigen Eisens über das sogenannte Häm-Eisen aufgenommen, das in Fleisch vorkommt.

Die Forschergruppe schlussfolgert:

„Höhere Aufnahme von Häm-Eisen ist mit einem erhöhten Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen (CVD) assoziiert, während kein Zusammenhang zwischen CVD und Nicht-Häm-Eisenaufnahme oder Gesamteisenaufnahme gefunden wurde. Diese Ergebnisse könnten wichtige Implikationen für die öffentliche Gesundheit hinsichtlich der Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen haben.“

Quelle: PubMed.gov 2015

Häm-Eisen wird bei der Verdauung zwar leichter aufgenommen als Eisen aus pflanzlichen Quellen. Der Eisenbedarf kann aber durch Gemüse, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte sowie weitere pflanzliche Nahrungsmittel im Alltag bestens gedeckt werden, besonders wenn gleichzeitig Vitamin C aufgenommen wird.

 
 

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