Manchmal geht's nur übers Geld

23.05.2017

Ein britischer Vermögensverwalter droht zusammen mit wichtigen Investoren Unternehmen mit Kapitalentzug, die ihre Geschäfte mit Fleisch aus industrieller Landwirtschaft machen.

Fast zwei Billionen Dollar Vermögen sollen demnach künftig nicht mehr jenen zur Verfügung stehen, die sich nicht von der Massentierhaltung verabschieden.

Diese Nachricht des greenpeace magazin, veröffentlicht in Utopia, wurde von den allgemeinen Nachrichtenmedien kaum beachtet. 

Dies verwundert sehr, denn es könnte nun ein Weg in den Blick kommen, wie die westliche Welt erheblich dazu beitragen würde, die Erde und das (Über)Leben ihrer Bewohner und ihr Klima schonend zu sichern.

Die Bedeutung dieses Vermögensverwalters, Jeremy Coller, liegt natürlich in seinen Geldressourcen: 

„Coller verwaltet ein Vermögen im Wert von gut 15 Milliarden Euro. Hinter seiner Initiative „Farm Animal Investment Risk and Return” (FAIRR) hat er inzwischen mehr als 70 große Vermögensverwalter versammelt. Es sind Fonds und Versicherungen aus aller Welt, die zusammen über ein Kapital von mehr als 1,8 Billionen Euro bestimmen – eine Summe, die dem 180-fachen Wert des Stromriesen RWE entspricht.“

Screenshot

Der Bericht über die Initiative von Jeremy Coller macht auch deutlich, welche großen Unternehmen momentan für diese Initiative und ihre Hintergründe offen sind – und welche nicht.

Quelle

 
 
Veganomics

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