Vegane Ethik (6.)

18.08.2017

Da der zweite Onlinekurs der School of Veganomics noch auf sich warten lässt, finden Sie hier erste Einblicke in die vorgesehenen Lektionen zum Thema.

Die Kursstruktur:

  1. Was ist Veganismus?
  2. Tier und wir
  3. Die globale Ressourcenfrage
  4. Gesundheitliche Chancen und Risiken
  5. Veganes Wirtschaften
  6. Vegane Ethik
  7. Prinzipien und Optionen für das persönliche Handeln

Es handelt sich bei der hier getroffenen Auswahl um einige der externen, öffentlich verfügbaren Quellen.

Intro: „Vier Argumente gegen Veganer!“

„Veganer imitieren Fleischprodukte und sollten sich mal lieber um ECHTE Probleme kümmern. Wir haben uns 4 Aussagen gewidmet, die das Gutmenschen-Dasein des Veganers entzaubern. Aber seht selbst...“

So schreiben Aljosha & Gordon zu ihrem Video und so starten wir nun in unser sechstes Kapitel. 

Nehmen wir ihre Heiterkeit mit in die folgenden Lektionen!

℗ 2017, Dauer 6:54

 

Doku: Strategische Shoppingtour – Wie geht ethisch korrekter Konsum?

60 Kilo Fleisch und 143 Kilo Plastik verbraucht der Durchschnitts-Deutsche jedes Jahr. Geht's nicht auch mit weniger? 

Daniel Bröckerhoff geht vegan shoppen - für seinen Kleiderschrank und für eine bessere Welt. 

℗ 2013, Dauer 7:33

 

Rede: Animals Should Be Off the Menu

Die berühmte Rede von Philip Wollen mit deutschen Untertiteln – klare Argumente.

℗ 2012, Dauer 10:15

Infos zum Beitrag

In der ersten Ethik- Debatte des australischen "Intelligence Squared" diskutieren 6 Experten über die Frage, ob Tiere von der Speisekarte gestrichen werden sollten.

Philip Wollen argumentiert für die Notwendigkeit, keine Tierprodukte mehr zu konsumieren.

Philip Wollen ist der ehemalige Vizepräsident von Citibank und wurde im Alter von 34 Jahren vom australischen Magazin für Wirtschaft in die Top 40 der einflussreichsten Führungskräfte aufgenommen. 

Im Alter von 40 Jahren wurde er Zeuge von Grausamkeiten in so riesigem Ausmaß, dass er, zutiefst betroffen, sein Leben änderte und sich von dem Zeitpunkt an wohltätigen Zwecken widmete. Er beschloss, alles was er besaß zu verschenken und widmet sein Leben heute Kindern, Tieren, der Umwelt, Obdachlosen und unheilbar Kranken. 

Er unterstützt 500 humanitäre Projekte und setzt sich für eine vegane Lebensweise ein. 

Im Jahr 2005 erhielt er den Order of Australia als Würdigung für außerordentliche Dienste. Im Jahr 2007 wurde er in Victoria zum Australier des Jahres gekürt.

(Bei Problemen mit den Untertiteln vergewissern Sie sich bitte, dass diese aktiviert sind: Auf "CC" in der unteren Leiste klicken)

 

Doku: Wände aus Glas – Ein Blick hinter die Kulissen der Tierwirtschaft

Der Blick von PETA hinter die Kulissen der Tierwirtschaft zeigt die Wahrheit über Fisch, Fleisch, Milch und die gravierenden Folgen auf unseren Planeten.

℗ 2013, Dauer 12:42

 

Doku: Landwirtschaft ohne Tiere?

Ein PETA-TV-Portrait von Jan Gerdes, der den Milch-Bauernhof seiner Eltern zuerst in einen Bio-Bauernhof und schlußendlich in den Lebenshof „Hof Butenland“ umgewandelt hat, weil er nicht mehr mit seinem Gewissen verantworten konnte, dass Tiere für ihn sterben. Denn das tun sie auch auf Bio-Bauernhöfen.

℗ 2011, Dauer 4:20

 

Vortrag: Persönlichkeitsmerkmale und Wertesysteme

Dr. Holger Cramer hat sich auf der VegMed 2014 damit befasst, welche Unterschiede zwischen Vegetariern und Veganen bestehen, wenn es um Beweggründe und Persönlichkeitsmerkmale geht. 

℗ 2014, Dauer 10:53

Ergänzender Text

Die Entscheidung für eine vegetarische oder vegane Ernährungsform erfolgt häufig aus gesundheitlichen, moralischen oder ökologischen Beweggründen. Entsprechend haben zahlreiche Studien gezeigt, dass insbesondere universalistisch orientierte, altruistische und empathische Menschen eine fleischlose Ernährung bevorzugen.

Kaum untersucht war jedoch bisher, welche Unterschiede diesbezüglich zwischen Vegetariern und Veganern bestehen. Daher wurden auf der VegMed 2013 sowie im Rahmen einer vom Vegetarierbund Deutschland e.V. unterstützten Online-Umfrage über 10.000 Personen, die meisten davon fleischlos lebend, zu ihren Persönlichkeitsmerkmalen und Wertesystemen befragt. 

Gegenüber Fleisch essenden Personen waren vegetarisch oder vegan lebende Teilnehmer introvertierter, gewissenhafter, universalistischer und wohlwollender, hingegen weniger auf Machterwerb, Sicherheit und Tradition orientiert. Im Vergleich zum Vegetarismus hing Veganismus stärker mit Offenheit, Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit, Selbstbestimmung, Universalismus und höherer Empathiefähigkeit zusammen und weniger mit einem Streben nach Leistung und Tradition. 

Vergleicht man die Beweggründe für vegetarische und vegane Ernährungsformen, so wurden letztere häufiger auf Grund gesundheitlicher und global orientierter Beweggründe und weniger durch Einfluss des sozialen Umfeldes gewählt. Auch wenn die Unterschiede zwischen Vegetariern und Veganern grundsätzlich eher gering ausgeprägt waren, zeigen die Ergebnisse dieser Umfragestudie dennoch, dass verschiedene Formen fleischloser Ernährung unterschiedliche Personen anziehen und auch aus verschiedenen Beweggründen gewählt werden. Dies sollte auch in der Ernährungsberatung und -therapie Berücksichtigung finden.

 

Interview: Theologische Zoologie

Statements von Dr. Rainer Hagencord, der das Institut für Theologische Zoologie in Münster leitet. 

Das Video wurde von nrwision / City TV Marl produziert und veröffentlicht

℗ 2013, Dauer 29:31

 

Anstöße: Warum vegan?

Vegan zu leben ist die verantwortungsvollste und moralisch bewussteste Entscheidung, die jeder von uns treffen kann. 

Lernen Sie in vier Minuten, wie der Veganismus nicht nur den Tieren, sondern auch unserer eigenen Gesundheit und Spiritualität zugutekommt, wie er den Welthunger mildern kann und wieso er faktisch die einzige Hoffnung für die Zukunft unseres wunderbaren Planeten ist.

℗ 2011, Dauer 4:10

 

Die weiteren Kapitel folgen in den kommenden Tagen!

 
 
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