Kohlrouladen. © Cordula Hesselbarth
 
 

Weblog

Hier gibt's - wie bei einem Tagebuch - immer wieder Neues aus dem Alltag des veganen Kochens, des veganen Alltags und der Veganwirtschaft.  

 
 

Freitags-Fasten-Essen

Martin Gertler28.03.2014
Freitags-Fasten-Essenzoom

Viele Jahre lang wurde mir weisgemacht, dass man freitags „kein Fleisch“, sehr wohl aber „Fisch“ essen dürfe. 

Seit wann ist bitteschön der Fisch kein Tier, seit wann hat er kein Fleisch...? 

 
 

Seit wann leidet er nicht, wenn er geangelt wird, seit wann blutet er nicht, wenn er (oftmals lebendig) aufgeschnitten wird? 

Schon schlimm, dass wir das jahrzehntelang zuhauf unkritisch mitgemacht hatten.

Und: inzwischen sind die Fischerei in den Meeren und Flüssen wie auch die Fischzucht längst wegen ungebührlicher Schadstoffbelastungen und tierquälerischen Prozeduren zu einem ethisch und gesundheitlich sehr fragwürdigen Gewerbe mutiert.

Also ersetzt hier nun die vegane Küche die Lügen der Kindheit, um es einmal im Klartext zu formulieren, durch gesunde, tierleidfreie, pflanzliche Alternativen.

Was kam nun an diesem Freitag auf den Teller?

Landvrüchte und Meeresvrüchte

  • Zunächst brutzelten in der Pfanne kleine Zwiebelstückchen und Scheiben von einer Kartoffel
  • Hinzu kamen sogleich Scheiben vom Knollensellerie.
  • Ein kpl. Algen-Räucher-Tofu kam hinzu und wurde stets wendend beidseitig gebräunt.
  • Nach geraumer Zeit kamen Scheiben von der Zucchini hinzu und durften ebenfalls in der Pfanne sommerlich bräunen.
  • Inzwischen erlebte eine dicke Möhre ihre Mutation in die Nudelform, dank Spiralschneider.
  • Der Tofu wurde auf einem Arbeitsteller zwischengeparkt. 
  • Ein Schuss Alpro Reis Cuisine sorgte derweil zusammen mit den vielen Gewürzen für eine gute Sauce.
  • Für drei Minuten kamen die Möhrennudeln mit in die Pfanne, bei geschlossenem Deckel, um sie leicht anzugaren.
  • Und schließlich: alles ab auf den Teller...!
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Roh-Gar-Mix-Teller

Martin Gertler08.03.2014
Rohes und gares Gemüse kombiniertzoom

Zu dieser improvisierten Zusammenstellung ist mir auf die Schnelle kein anderer Name eingefallen. Wäre „Märzgelage“ passender...?

Hier geht es halt um die Mischung von gegartem mit rohem Gemüse. Ein Blick auf das Foto macht klar: da gibt es ein paar Chicoree-Blätter, die sind roh. Was aber noch...?

Dieses „Tellergericht“ besteht aus

Das ist also die Kombination - und sie schmeckt wunderbar!

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Rohgemüse an Käsespätzle

Martin Gertler06.02.2014
Rohgemüse an Käsespätzlezoom

Der Tipp ist heiß: Iss Dein Gemüse kalt! Vor allem: ungegart. 

So entstand heute eine vielleicht etwas ungewöhnliche Mahlzeit: rohe Broccoli-Röschen und Rote Bete-Streifen an Käsespätzle mit kurz gegarten Champignons.

 
 

Frisch und mit Biss

Die Zubereitung braucht nicht viel Zeit:

  • Zunächst die Champignons putzen und in der Pfanne mit ein paar Zwiebelstückchen anbraten, ein paar Minuten nur und dabei auch den Pfannendeckel leicht geöffnet auflegen. 
  • Währenddessen Röschen vom rohen Broccoli lösen, säubern und servierfertig machen, sowie eine Knolle von der Roten Bete putzen und roh raspeln.
  • Die gebratenen Pilze nun aus der Pfanne nehmen und darin die veganen Spätzle gemäß Anleitung erst kurz andämpfen, dann braten. Schließlich etwas veganen Mozarella über die noch heißen Spätzle geben und ohne weitere Hitzezufuhr Fäden ziehen lassen. 

Alles auf Teller verteilen und die beiden heißen Bestandteile bewusst noch etwas abkühlen lassen. 

Nach Geschmack würzen und - genießen...!

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Sprossengemüse mit Hanf

Martin Gertler16.01.2014
Letzte Phase in der Pfanne, mit den untergehobenen Sprossenzoom

„Schnell ein paar Gemüse und die Pfanne, und fertig!“, so verabschiedete sich eben eine Kollegin am Telefon. Ha - dann mache ich es doch genau so! 

Was ist noch da und was könnte nun ohne zu viel Zeitaufwand einen schönen Lunch ergeben? 

Dies alles passte wunderbar zusammen in die Pfanne:

In passender Reihenfolge alles zunächst anbraten, dann Wasser hinzugeben und abgedeckt köcheln lassen.

Am Schluss erst die zuvor gut gewaschenen Sprossen hinzugeben, um sie maximal drei Minuten lang durchzuerhitzen. Hier wurde es ein Mix aus Sprossen von

  • Kichererbsen
  • Grünen Erbsen
  • Adzukibohnen
  • Weizen
  • Linsen
  • Mungobohnen

Ein Schuss „Sahne“ (alpro Cuisine) drüber, wie oben auf dem Foto noch zu sehen - fertig!

Sprossengemüse mit Hanfzoom

Serviert kommt natürlich noch etwas frisch gemahlener Pfeffer darüber, außerdem zwei Prisen geschälte Hanfsamen.

Diese Mischung aus gar & knackig ist sehr lecker - jedes Gemüse behält den eigenen Geschmack. 

So, nun noch eine kurze Siesta und dann wird weitergearbeitet...

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Die Einfachheit macht's

Martin Gertler12.01.2014
Früchteteller mit pflanzlichem Joghurtzoom

Vegane Mahlzeiten zu bereiten ist nicht schwierig: Man braucht nur ein paar frische Lebensmittel, und schon ist ein gesundes Obstfrühstück oder ein Obstsalat für den Lunch fertig.

Das Bild zeigt's - enthalten sind: eine Orange, ein viertel frische Ananas, ein Apfel und eine Banane, ergänzt mit einem nur kleinen Schlag Erdbeer-Rhabarber-Joghurt (Alpro) und mit etwas frisch gemahlenem Zimt und Pfeffer gewürzt.

Lesetipp

In seinem Blogbeitrag erläutert Daniel Roth bestens nachvollziehbar, „Warum vegane Ernährung nicht kompliziert ist“ - ja sogar wesentlich einfacher als die der Omnivoren - und er führt dafür fünf gute Gründe an. 

Zum Beitrag

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Quinoa-Wirsing mit Gulasch

Martin Gertler11.01.2014
Quinoa-Wirsing mit Tomaten-Sahne-Gulaschzoom

Wirsing und Quinoa können gut miteinander. Wir kennen den Wirsing traditionell aus der Kombination mit Kartoffelstampf; Quinoa - durchsetzt mit frisch gegarten Gemüsen - kann dazu durchaus eine nahrhafte Alternative sein. Lecker dazu: Gulasch auf Kartoffelbrot!

 
 

Das Gulasch

Noch vor den den Vorarbeiten für die Wirsingpfanne bereits eine Handvoll trockener Soja-Würfel in kochendem Wasser einweichen (fünf bis zehn Minuten), dann in einer Pfanne mit pflanzlichem Bratöl, Sojasoße und passenden Gewürzen (z. B. mit Mischungen für Gulasch, Schaschlik etc.) marinieren, dazu immer wieder wenden. 

Zudem in einem kleinen Topf drei zerkleinerte Tomaten mit Knoblauch, Zwiebeln und Gewürzen kochend garen; Garzeit etwa zwanzig Minuten.

Parallel zu den Arbeiten an dem Wirsing und den anderen Gemüsen in einer separaten Pfanne die marinierten Würfel anbraten, bei Bedarf Bratöl nachgeben und unter häufigem Wenden gut durchbraten. 

Bis zum Servieren die Würfel und die Tomatensoße separat halten. Vor dem Servieren einen guten Schuss pflanzliche Sahne hinzugeben, z. B. Alpro Soja Cuisine.

Die Wirsingpfanne

Zunächst werden Zwiebel und Knoblauch in kleinen Stücken mit pflanzlichem Öl, z. B. Rapsöl (gut erhitzbar), angeschmort und bald bereits die frisch geschnittenen Möhrenscheibchen hinzugegeben. 

Nach einigen Minuten Wasser beifügen und zusammen mit etwas Gemüsebrühe-Pulver aufkochen lassen, dann eine Handvoll Quinoa einstreuen und mit aufkochen lassen. 

Direkt danach können die Streifen vom Wirsing hinzukommen sowie eine zerkleinerte Tomate und passende Gewürze.

Fünf Minuten vor Ende der Garzeit noch Streifen einer Paprika hinzugeben.

Bis zum Ende der Gesamtgarzeit - gut zwanzig Minuten - wird das meiste Wasser verkocht und eine sämige Soße entstanden sein. 

Zum Servieren pro Teller erst noch eine Scheibe Kartoffelbrot toasten, währenddessen das Gulasch in der Pfanne durch Verrühren der gebratenen Würfel mit der Tomatensauce und der Sahne abschmecken. 

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