Kohlrouladen. © Cordula Hesselbarth
 
 

Weblog

Hier gibt's - wie bei einem Tagebuch - immer wieder Neues aus dem Alltag des veganen Kochens, des veganen Alltags und der Veganwirtschaft.  

 
 

Kurkuma-Pfanne

Martin Gertler04.09.2013
Was nun...?zoom

Veganes Kochen ist ja eigentlich erschreckend einfach - aber genau deswegen auch ein wenig unspektakulär. Diskussionen über solche unappetitlichen Zustände wie "blutig" oder "durch" entfallen halt. 

Auch Paradigmen wie "zu Fisch oder Geflügel Reis und weißen Wein, zu Rind oder Schweinefilet Kartoffeln und roten Wein" sind längst Schneematsch von gestern.

Ich nehme, was ich im Haus habe bzw. vorhin eingekauft hatte, und bin immer wieder überrascht, dass eigentlich nahezu alles zusammenpasst! 

Kurkuma?!

Via Facebook lerne ich heute, dass Kurkuma sehr wertvoll sei im Kampf gegen Krebs und zudem entzündungshemmend. Der Beitrag "The Amazing Benefits of Turmeric" hat dies dargelegt.

Ein Tütchen Kurkuma hatte ich neulich im Biomarkt mitgenommen. Heute soll also eine Prise davon die Mahlzeit bestimmen.

Nur ein paar Zutaten!

Der Kurkuma-Tellerzoom

Das ist greifbar und wird verarbeitet:

  • eine Süßkartoffel - in Stückchen gebraten, zusammen mit frischer Zwiebel und Knoblauch
  • Kidney-Bohnen, die ganz amSchluss erst hinzukommen, gemeinsam mit einem Teelöffel vom gemahlenen Kurkuma und einem Schuss Wasser
  • und eine gelbe Paprika, sie dient frisch und ungegart als Schälchen für die anderen Salate: ein paar Scheibchen Gurke und die Tomate, die ich heute von der Terrasse geerntet hatte.

Unspektakulär. Lecker. Und mal wieder so richtig gesund...!

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Zucchini-Spaghetti

Martin Gertler24.08.2013
Zucchini-Spaghettizoom

Zucchini sind derzeit überall günstig zu haben. Heute genießen wir sie als Spaghetti - mit allerlei Früchten, Nüssen und weiteren Gemüsen.

Die Zubereitung nimmt insgesamt nur eine gute Viertelstunde in Anspruch! 

Zuvor kann man trockene Sojawürfel gemäß dem Rezept "Schnitzeljagd" vorbereiten: marinieren (eine Stunde lang) und braten (15 Minuten lang). Einfach auf Vorrat produzieren - die herzhaften Bratwürfel tun in den nächsten Tagen auch zwischendurch gut, sogar kalt aus dem Kühlschrank.

 
 

Vorbereitungen

Schnelles Braten

  • Nun die Pfanne erhitzen, vegane Butter oder ein gutes Pflanzenöl hinzugeben, die gehackten Zwiebeln anschmoren. 
  • Dann die Möhrenschnetzel und die Stückchen der Tomate bei hoher Hitze drei Minuten lang anbraten.
  • Nun die rohen Zucchini-Spaghetti hinzugeben, alles miteinander durchheben und immer wieder wenden.
  • Nach einer Minute die Scheibe Ananas auf eine freie Stelle in der Pfanne legen; nach 30 Sekunden umdrehen, damit sie von beiden Seiten erhitzt und angebräunt wird. Insgesamt gut eine Minute braten reicht der Ananas!
  • Pfanne vom Herd, sonst wird alles pappig!

Servieren...!

Das Gebratene auf Teller geben, mit der Nuss-Frucht-Mischung umstreuen und ein paar von den zuvor gebratenen Sojawürfeln hinzugeben. Über alles kommt natürlich frisch gemahlener Pfeffer - er würzt gerade eine so frugale Mahlzeit auf besonders leckere Weise.

Die deftigen Sojawürfel sind natürlich verzichtbar, denn die Nuss-Frucht-Mischung gibt dem Ganzen auch so genügend zusätzliche Substanz.

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Sommerabend-Teller

Martin Gertler17.08.2013
Sommerabendzoom

Nach vielen Kochbeispielen, in denen Fertigbestandteile vorkamen, soll heute bilanziert werden: 

  1. Was hat sich bewährt?  
  2. Worauf besser verzichten? 

Unter dieser Perspektive soll das heutige Dinner vorgestellt werden.

 
 

Die Bestandteile dieses rein pflanzlichen Abendmahles:

  • gebackene Süßkartoffel-Chips,
  • gebackene "Käpt'n Tofus Knusperstäbchen",
  • ein Löffel vegane Mayonnaise (Plamil),
  • ein Salatbett, bestehend aus geriebener Möhre, Scheiben von der Gurke und Stückchen von der Tomate.

All das war schnell zubereitet und schmeckte insgesamt auch gut.

Aber...

An zwei Punkten haperte es:

  • die vegane Mayonnaise schmeckte einfallslos-streng nach Soja und war daher keine Bereicherung für dieses Abendmahl; 
  • die Knusperstäbchen sind kross zu backende Stäbchen aus Tofu, Reis und Gemüsen - angesichts der anderen Zutaten also eigentlich überflüssig; ein paar gebackene Bohnen z. B. wären sinnvoller gewesen.

Fazit

  1. Bewährt hat sich, mehrere Gemüsearten zu kombinieren, auch mit Salaten; eine geriebene rohe Möhre statt einem Nudel- oder Reisbett wertet jede Mahlzeit auf, ebenso die mit dem Spiralschneider erstellte "Nudeln" aus Zucchini - roh oder kurz angebraten.
  2. Verzichtbar sind Fertigprodukte; ich probiere daher nunmehr bevorzugt jene Zubereitungen aus, die rein aus Zutaten bestehen. 
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Broccoli mit Frikassee

Martin Gertler04.08.2013
Broccoli und Frikasseezoom

Die Möhrennudeln sind das eigentliche Geheimnis dieses wohlschmeckenden Abendmahles. Aber dazu gleich mehr...

Heute stand also endlich mal wieder Broccoli auf dem Plan. Es ist ein überaus gesundes Gemüse und schützt die Leber, wie Dr. Greger eindrucksvoll beschrieben hat. Erst seitdem ich das weiß, bin ich überhaupt zum Broccoli-Fan geworden.

 
 

Der Reihe nach:

  • Zunächst wird der Broccoli zum Dünsten angesetzt. Pur im Wasserdampf wird er am besten gar, ohne pappig zu schmecken.
  • Dann werden die Möhrennudeln hergestellt, und zwar einfach so, indem ich mit der Gemüsereibe von zwei Möhren die groben Schnetzel erzeuge. Sie kommen ungegart auf den Teller und brauchen keine weitere Behandlung. Eine wunderbar frische Unterlage...!
  • Mit geriebenem Knoblauch, ein paar Stückchen Zwiebel, einer Tomate und einem Stück veganer Butter brate ich eine halbe Portion "Fun Frikassee" an. Gegen Ende des Bratens kommt ein TL Mandelmus mit in die Pfanne, ergänzt um einen guten Schuss Wasser. Alles noch mal eben aufköcheln lassen.

Schon kann serviert werden! Ein paar Cashews und Mandeln veredeln dieses herrliche Dinner auf knackige Weise.  

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Orangen-Roularde

Martin Gertler02.08.2013
Orangenroularde mit Quinoa und Chicoreezoom

Zurück von der Urlaubsinsel lockte am Abend die vertraute heimische Küche. 

Aber es ist so heiß... Was kochen nach all den Tagen der kalten, salatigen und frugalen Mahlzeiten? 

Mein Tipp: eine hochsommerliche Roularde braten!

 
 

Und dies war in genau einer dreiviertel Stunde geschafft: 

  • Zunächst eine Portion Quinoa mit heißem Wasser waschen und dann 25 Minuten lang köcheln lassen, anschließend noch gut 5 Minuten lang nachquellen lassen.
  • Derweil Chicoree ungegart auf dem Teller drapieren und mit etwas Balsamico, Gewürzen und Blüten dekorieren.
  • Außerdem die Roularde mit klein geschnittener Zwiebel und Knoblauch gut anbraten, dabei die fertigen Quinoa mitbraten und noch etwas würzen - hierzu passend ist ein Orange-Pfeffer-Gewürz.
  • Die Roularde nach drei Minuten Erhitzen entrollen und die Innen- und Außenseiten abwechselnd leicht anbraten.
  • Schließlich die Roularde mit frischen Stücken von der Orange füllen und zusammen mit dem herzhaft gebratenen Quinoa auf den Teller geben. 

Die fruchtige Roularde mit dem leicht bitteren Chicoree und dem durch Knoblauch und Zwiebel und Gewürze runden Quinoa ergaben gemeinsam einen nicht schweren, sondern sommerlich mundenden Hauptgang!

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Lunch auf der Insel

Martin Gertler29.07.2013
Heidelbeerjoghurt und Banane - eine schnelle und leckere Mahlzeit mit Meerblickzoom

Was tun, wenn man auf eine Insel wie Texel kommt und dort kein einziges Restaurant vegane Mahlzeiten anbietet - und nur jedes zwanzigste eventuell ein einziges vegetarisches Angebot ausweist?

Selber sorgen! ;-) Die Supermärkte in den Niederlanden sind mitunter schon weiter als die Damen und Herren Gastwirte...

Dieser sattmachende Lunch passte problemlos in die Fronttasche des Fahrrads: 500 Gramm Heidelbeer-Joghurt plus eine Banane

Na, und schließlich entdeckte ich dann doch noch den kleinen feinen Bio-Supermarkt in Den Burg, EkoPlaza - und dort gab es dann auch die Bio-Varianten des Schwesterunternehmens Provamel, etwa den Beerenmix-Joghurt

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