Servatius-Abendmahl

Martin Gertler, 13.05.2013

Reichhaltiges Servatius-Dinnerzoom

An Servatius richten wir unseren Blick auf den Sommer - also auf den Reichtum der Pflanzenwelt, die uns die wertvollste Nahrung schenkt.

Und die Reichhaltigkeit dieses Tellers führt dazu, dass die Schätze auf den ersten Blick sozusagen einander verbergen. Nur wer vegan zu kochen versteht, kann die Kraft und den intensiven Geschmack der rein pflanzlichen Nahrung vollends auskosten!

Es dominiert heute die in einer Gemüsebrühe vorgekochte Scheibe Knollensellerie, die anschließend angebraten wurde. Zart und intensiv im Geschmack zugleich dominiert sie diese Mahlzeit - und freut sich über ihre nicht weniger intensive Gegenspielerin, die vorgebackene Süßkartoffel

Wie die Streicher im Orchestergraben sichern Möhre, Zucchini und Tomate zusammen mit Knoblauch und Zwiebel die Bühne für das Duett. 

Für die Konsistenz der Sauce sorgt ein Teelöffel Mandelmus - mehr muss nicht sein, am besten ganz am Schluss erst hineingeben, zum letzten kurzen Aufkochen.

Servieren wie immer mit Kräutern aus dem Garten - heute: Schnittlauch und Petersilie.

Und Servatius möge nun den Sommer rufen! 

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2  Kommentare

  • Achim
    13.05.2013 20:46 Uhr

    Hallo Martin,

    der Blog gefällt mir sehr gut!

    Hoffentlich hältst du die Schlagzahl noch eine Weile durch.

    Schöne Grüße aus dem Schwarzwald, wo die Milchkühe mit Namen angesprochen werden, die saftigen Wiesen durchkämmen und wiederkäuend den Tag genießen, bevor sie sich abends in den warmen Stall zurückziehen, um sich nach dem Melken in Ruhe schlafen zu legen.

    Achim

  • Martin Gertler
    13.05.2013 22:39 Uhr

    Hi Achim,

    dankeschön! :-)

    Naja, die Idylle jener "glücklichen" Kühe im Schwarzwald entpuppt sich dann doch als Illusion, wenn man sich klarmacht, dass auch diese Tiere allein durch unnatürliche Manipulationen zum Milchgeben missbraucht werden. "Artgerecht" ist all das daher nicht.

    Hier wirst Du jedenfalls ständig weitere interessante Infos zu alternativen Ernährungsmöglichkeiten vorfinden, die konsequent tierleidfrei angelegt sind.

    Vielleicht schmeckt das eines Tages ja auch bei Euch im schönen Schwarzwald!

    Herzlichst (und voller Dank für dieses elefantenstarke Weblication!), Martin.

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