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Zum Sonntag eine Bowl

Martin Gertler30.08.2015

Zum Sonntag eine Bowl

Netter Besuch hatte sich angemeldet für den sommerlichen letzten Sonntag im August - ein Lunch wurde versprochen. 

Uff... - wie sollte ich dieses Versprechen einlösen?

Daraus entstand nun (ganz problemlos) eine Schüssel Buntes und Leckeres für jeden: eine „Bowl“!

Zutaten und Bereitungsweise

  1. Buntes Chinoa (zuvor gemäß Beschreibung gut 15 Minuten lang gekocht) mit frischem Knoblauch und Zwiebeln und etwas Öl braten. Frisches Kurkuma in kleinen Scheiben mitgaren lassen - ein würziger Aha-Effekt und zudem ein krebsvorsorgender Impuls!
  2. Süßkartoffeln und Kartoffeln schälen, dann im Halogenofen 30 Minuten lang backen.
  3. Tomaten aus Nachbar Fränkie's Garten zu einer Tomatensauce kochen (gut würzen).
  4. Scheiben von Möhren und Zucchini mit wenig Öl braten, dazu kurz vor Schluss mit dem Spiralschneider zu „Spaghetti“ geschnittene Zucchini hinzu geben - alles finalisieren mit der Tomatensauce.
  5. Derweil pro Person einen veganen Tapas-Burger (Olive/Cashew) von Taifun im Halogenofen backen.
  6. Schlussendlich alle warmen Bestandteile in die Schüsseln („Bowl“) pro Person ausfüllen und jeweils ergänzen mit Chicoree, Tomate, etwas Krautsalat und Cassis-Balsam. 
  7. Frische Basilicum-Blätter an die Tomaten geben, nach Bedarf mit Salz und schwarzem Pfeffer würzen.

So sah dann diese „vegane Mangelernährung“ aus...:

Sonntagsschüsselzoom

Die Besucher waren voll des Lobes - und der Koch weiß nun, wie „Bowl“ funktionieren kann!

Konventionell? Von wegen!

Martin Gertler27.07.2015
Unkonventionelle Mischungzoom

Dieses Abendmahl sieht so aus, als habe man halt ein paar Nudeln und Champignons mit Rindfleischstreifen zusammen gebraten. 

Dann wäre es ein ganz gewöhnliches warmes Abendessen, wie man es in manchen Haushalten so kennt: schnell gekocht - satt gemacht. 

Das ist drin: Gemüse pur!

Was genau liegt hier auf dem Teller?

Champignons, Kichererbsen, Karotten, Erbsen, Zwiebeln, Kartoffelstärke, Sonnenblumenöl und Rapsöl, Pfeffer, Salz, Knoblauch, Ingwer, Kardamom, Chili und Essig.

Wer hat's gemacht?

  1. Filetstreifen von ProViand aus den Niederlanden - gewürzt nach Rindfleisch-Art, vegan (gekauft im Hit-Markt)
  2. Nudeln von Lazzaretti von S.A.P.A. aus Frankreich - 100 % aus Kichererbsen-Mehl, sonst gar nichts, vegan, bio (gekauft bei Vegane Zeiten in Köln)
  3. Separat: Champignons, Zwiebeln, Knoblauch und Rapsöl, weitere Gewürze, vegan (gekauft bei Rewe in Euskirchen)
  4. Sauce: Alnatura Erdnuss-Mus, vegan, bio (gekauft bei dm)

Und was war nicht drin...?

Künstliche Inhaltsstoffe, vor denen die Gegner der gesunden veganen Ernährung stets warnen. 

War es denn lecker?

Mehr als das - eine wohltuende Mahlzeit...! :-)

 
 
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„Warum isst du Fleischersatz?“

Martin Gertler21.03.2015

Diese Frage kennen viele Veganer. Eine persönliche Antwort...

Fleisch„ersatz“produkte werden von vielen als purer Unsinn betrachtet.

„Iss doch einfach in Naturform das, was da drin steckt: Gemüse, Getreide, Obstbestandteile, Gewürze!“

Ja, sicher, gerne und meistens - aber warum nicht auch immer mal wieder etwas, das so aussieht und schmeckt wie vom Tier, obgleich keines dafür „geopfert“ werden musste...?!?

Bei meinem letzten Geburtstag gab es entsprechende Kommentare - und die hartnäckige Verweigerung, solche rein pflanzlichen Nahrungsmittel zu probieren: „Ich esse nur, was echt ist!“

Das liegt mir heute noch quer im Magen.

Die Verweigerung von „Fleischersatz“ ist offensichtlich apologetischer Bestandteil jenes weit verbreiteten Irrglaubens, zu dem die vermeintliche Gesundheit und Unbedenklichkeit des Verzehrs von Aas zählen.

Leberwurst bestand jedoch noch nie aus Leber, Hähnchen ist immer schon üblicherweise Hühnchen, und Bratwurst oder Frikadellen beinhalten so viel Abfall und Giftiges, dass dem wirklich auf ein gesundes Leben orientierten Zeitgenossen jedes Verständnis dafür fehlen müsste, warum andere Zeitgenossen sich damit in Kenntnis aller Bedenken bedenkenlos zustopfen.

Dennoch werden die märchenhaften Behauptungen vom gesunden Fleisch, der Lebenskraft durch Milch und der wertvollen Ernährung mit Fischen weitererzählt. 
Das geht sogar so weit, dass „Milch“ tierlichen Ursprungs sein muss, nicht aber von Hafer, Soja, Reis, Mandeln etc. gewonnen werden könnte. Hallo Fake-Leberwurst...! Oder auch Fake-Teewurst...

Die Nutzung tierlicher Bestandteile für Genuss und Nahrung ist seit jeher so voller Lügen, dass der Veganer sich nur wundern kann, wenn andere immer noch an „Echtes“ vom Tier glauben.

Imitat ist echter

Geschnetzeltes an Kartoffeln, Champignons, Spinat und Tomatenzoom

Das Soja-Geschnetzelte dieses Abends ist letztlich die echtere und bessere Variante. Es ist ein Imitat, kein Ersatz!

Hier ist nämlich klar, dass dafür kein Lebewesen leiden und umgebracht werden musste; es ist klar, dass die Bestandteile rein pflanzlicher Natur und dabei auch wirklich „rein“ sind, da nicht genmanipuliert (wie das Soja aus Übersee, mit dem auch hierzulande die in Massentierhaltung Eingesperrten und Leidenden zugestopft werden).

Daher ist es sinnvoll, immer wieder solche Fleischimitate zuzubereiten und auch anderen zu servieren: Sie beweisen nämlich, dass kein Blut mehr fließen muss, um sich so wie bisher mit Steaks und Geschnetzeltem und Gulasch etc. zu ernähren.

Somit ist auch das Wort „Fleischersatz“ sinnlos: Fleisch (bzw. Aas...) muss überhaupt nicht ersetzt werden (weil man tierliche Nahrung nicht benötigt) - vielmehr kann es prima imitiert werden, einfach um die eigene jahrzehntelange Esstradition zumindest äußerlich nicht völlig aufzugeben.

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Fast Food: „Keine-Suppe“

Martin Gertler30.11.2014

Kassenschlager des Advents 2014 wird bestimmt das neue vegane Kochbuch zum „schnellen Essen“ vom Berliner Starkoch. Wer es durchblättert, erkennt vermutlich Ähnlichkeiten mit dem eigenen Kochen daheim.

So kann eine Nicht-Suppe aussehen...zoom

Diese Keine-Suppe braucht tatsächlich nur zehn Minuten „Kochzeit“. 

Als Basis dient die in allen Supermärkten erhältliche Zusammenstellung namens „Suppengrün“. 

Doch sie wird nun nicht zur Suppe verkocht...! 

 
 

Kurz dünsten, scharf anbraten

Ganz einfach die enthaltenen Bestandteile Lauch, Möhren und Sellerie kleinschneiden und im Dämpfkorb für den Kochtopf ohne direkte Berührung mit kochendem Wasser dünsten.

Parallel in einer Pfanne ein paar Tofuscheiben, Zwiebelstücke, Pinienkerne, klein geschnittene Haselnuss, Tomate und eine in Bandnudeln geschnittene Zucchini mit etwas Rapsöl kräftig anbraten.

Am Schluss erst würzen und alles - noch bissfest - gemeinsam servieren.

Guten Appetit!

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Der Adventskalender

Martin Gertler29.11.2014
Adventskalender 2014zoom

Mit vielen Ideen, Geschichten und vor allem Tipps startet unser neuer Adventskalender - links in der Navigation ab 1. Dezember 2014 zu finden. 

Es gibt hier aber keine Verlosung und keine Gewinne, sondern vor allem Informationen und Hinweise für Freunde der veganen Lebensweise.

Gute Unterhaltung!

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Herbstlicher Kochkurs mit Nicole Just

Martin Gertler15.11.2014

Am vergangenen Mittwoch konnte ich am veganen Kochkurs von Nicole Just teilnehmen. 

Unter dem scharfen Auge der Kamera von SPIEGEL-TV haben wir dann geschnibbelt, gerührt und genossen, dass es nur so eine wahre Freude war...!

Vorspeise: Crostini mit lauwarmer Auberginen-Paprika-Stippezoom

1. Crostini

mit lauwarmer Auberginen-Paprika-Stippe.

Es entstand eine wunderbare, schnell zubereitete Vorspeise, die uns hervorragend für die Bereitung der nächsten drei Gänge motivierte.

 
 
Rote Bete als Mousse und Carpaccio sowie Salat zubereitenzoom

Anschließend waren Carpaccio und Mousse aus der Roten Bete vorzubereiten. 

Spannend, wie einfach und schnell diese Kombination fertig war!

 
 
Zwischengang: Rote Bete mit Krapfenzoom

2. Jalapeno-Krapfen

mit Zweierlei von der Roten Bete.

Der Dialog war sehr gelungen: einerseits die Rote Bete - sowohl roh als Carpaccio als auch gegart als Mousse - kombiniert mit dem frittierten Jalapeno-Krapfen aus Seidentofu.

 
 
Strudelvorbereitungen: Martin und Nicolezoom

Für das anschließende Hauptgericht mussten alle - unter Anleitung von Nicole Just - auf verschiedene Weise Hand anlegen.

Schon das Vorbereiten des Strudelteigs erwies sich als echte Herausforderung, von der anspruchsvollen Füllung ganz zu schweigen...

 
 
Hauptgang: Lecker gefüllter Strudelzoom

3. Pilz-Strudel

mit mariniertem Kohl und einer Blumenkohlcreme.

Das ist eine sehr spannende Kombination, fanden wir alle. Und sie war nicht nur lecker und sättigend, sondern auch sehr nahrhaft zusammengestellt. 

 
 
Strudelvorbereitungen: Martin und Martinzoom

Natürlich konnten wir jeweils immer nur an Teilen der leckeren Gerichte mitwirken.

Dennoch war dieser unser Beitrag zum Gelingen des Ganzen immer auch herausfordernd und beglückend zugleich.

 
 
Hauptgang: Lecker gefüllter Strudelzoom

4. Schoko-Malheur

mit karamellisierten Äpfeln.

Dieses Dessert war wirklich die Krönung eines hervorragenden rein pflanzlichen Abendmahls, das gemeinsam von 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmern dieses Kochkurses geschaffen worden war.

 
 

Fazit: Super!

Interessante Menschen umgaben uns. Hervorragende bio-vegane Weine begleiteten uns durch den Abend. 

Wir bekamen zahlreiche Tipps von Nicole und natürlich auch im Nachhinein die genauen Rezepte für alles, was wir da unter ihrer Leitung gezaubert hatten.

Das Team von SPIEGEL-TV begleitete uns dezent und einfühlsam. Was sie uns gefragt und wie wir geantwortet hatten, verrate ich natürlich nicht. Wir sind nun gespannt auf die Sendung...

Nach fünf Stunden, als die Fernsehleute längst abgereist waren und noch rege gefachsimpelt wurde, verabschiedeten wir uns mit einem ganz großen Dankeschön für diesen unvergesslichen Abend von Nicole Just. Gern auf ein Wiedersehen!

 
 
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Wie Fleisch? Wozu.

Martin Gertler14.10.2014

Fleischersatz verliert bei vollwertiger pflanzlicher Ernährung offenbar schnell an Bedeutung.

Wiefleisch - "wie Rind"zoom

Dies erlebte ich heute, als ich ein solches Produkt zum Mittagessen bei einer „omnivoren“ Familie mitbrachte: „wie Rind“ von Wiefleisch.

Man hatte eine Gemüsepfanne mit Nudeln vorbereitet - und meine Streifen von „wie Rind“ wurden als solche schnell erkannt: „Schmeckt wie Rind!“

 
 

Außerdem stand ein Schälchen mit Stückchen von „Schweinefleisch“ (also: Aas vom toten Schwein...) auf dem Tisch. Die Tochter, frischgebackene Studentin und gerade erst 19 Jahre jung, bevorzugte jenes Aas, fügte es reichlich hinzu und überstreute ihren Teller mehrfach mit Parmesankäse aus der Tüte. 

Das mitgebrachte Ersatzprodukt schmeckte ihr nicht wegen der „zu wenig fleischähnlichen Konsistenz“ - der Geschmack allein reichte ihr also nicht.

Die Eltern fanden, dass das Ersatzprodukt tatsächlich nach Rind schmeckte, und mischten dieses plus die Aas-Stückchen unter ihre Nudel-Gemüse-Teller.

Mir selbst schmeckte das Ersatzprodukt im Gemüseteller wie eine mögliche, aber nicht wirklich notwendige Beilage. Mein spontaner Kommentar: „Nach bald drei total fleischfreien, veganen Jahren weiß ich eh nicht mehr, wie Rind schmeckte! Aber es ist schön, das heute von Euch zu hören und bestätigt zu bekommen."

Und ich fügte sogleich unwillkürlich noch hinzu: „Dann ist's ja aber auch völlig egal - und es muss für mich eigentlich gar nix mehr so schmecken wie das übliche Aas, denn es fehlt mir überhaupt nicht mehr!“

Logisch, oder?

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Septemberleckereien

Martin Gertler06.09.2014

Eine nahrhafte und gesunde Kost kann zumindest daheim ohne besondere Aufwände zusammengestellt werden - die Angebote der Obst- und Gemüsebereiche unserer Supermärkte reichen dafür bestens aus. 

Herzhaftes am Morgen

Frühstücksbrotezoom

Zum zweiten Frühstück gab es heute daher eine Scheibe „Leberwurstbrot“, bestrichen mit der Champignonpaste Father and Son - und eine Scheibe „Eibrot“: reife frische Avocado, leicht bestreut mit einer Prise Schwarzem Salz, das für den typischen Eigeschmack sorgte.

Süß-Deftiges am Abend

Dinnerzoom

Zum Abendessen entstand eine spannende Mischung, inspiriert von einer der leckeren Mahlzeiten bei der ersten veganen Flusskreuzfahrt„Dattel-Ratatouille“ aus heimischen Möhren, Kartoffel und Champignons sowie Mungobohnensprossen, Zwiebel und Streifen vom Ingwer

Die zum Schluss kurz mitgeschmorten Datteln (in kleinen Stücken) sorgten für einen wunderbaren süßen Kontrast zu den eher deftigen Gemüsen...

 
 
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Erstmals Gemüsemischung entdeckt

Martin Gertler11.08.2014

In den Niederlanden sind - neben den auch bei uns üblichen - abgepackten Salatmischungen immer schon auch Gemüsemischungen in reichhaltiger Auswahl in den Supermärkten erhältlich, in Deutschland seltsamerweise nicht. Bis heute...

China-Gemüse mit Wiefleischzoom

Unterwegs habe ich heute beim REWE an der B266 angehalten und gestaunt: Es gibt dort offenbar einige wenige, fertige Gemüsemischungen, die lokal hergestellt wurden und sich komfortabel abends schnell in die Pfanne geben lassen - fertig geputzt und gut gemischt.

 
 

An der Kasse erfuhr ich, dass wohl nur solche Märkte das anbieten könnten, die eine eigene „Küche“ haben und dort Vorbereitetes verpacken und auszeichnen können.

In den Niederlanden machen sie das immer schon durch zentrale Belieferung, genauso wie mit den Salatpackungen, die wir in Deutschland doch auch immer schon in allen Supermärkten wählen können.

Getestet und für gut befunden

Die Anwendung fürs Abendessen war problemlos:

  • Pfanne erhitzen,
  • Bratöl hinzugeben,
  • dann zunächst eine halbe kleine Packung „Wiefleisch - wie Hühnchen“ anbraten
  • und nach einer Minute die „Gemüsemischung Chinesische Art“ hinzugeben.

Während der zehnminütigen Schmorzeit (Deckel nutzen, immer mal wieder öffnen und alles wenden) habe ich auch einen Schuss Wasser hinzugegeben - und mit ihm eine passende Mischung trockener Kräuter sowie einen Schuss „Dinkel-Cuisine“ von Natumi.

War knackig und lecker!

Aber...

Die „Gemüsemischung Chinesische Art“ enthielt bereits Sprossen, Zwiebeln, Paprika, Möhren, Chinakohl, Porree und Zuckererbsen.

Somit hätte die Packung „Wiefleisch - wie Hühnchen“ demnach eigentlich gar nicht sein müssen, denn auch sie enthielt geformtes, texturiertes Gemüse: Karotten, Zwiebeln, Erbsenprotein, Erbsenfaser, Kartoffelstärke, sowie Wasser, Sonnenblumenöl, natürliche Aromen und Salz.

Also:

Solche fleischimitierenden Produkte sind zwar ein netter Gimmick und passen sicherlich zu bisherigen omnivoren Essgewohnheiten. Aber für eine ausgewogene Ernährung braucht man sie tatsächlich nicht.

Eine Handvoll Nüsse und ein paar Bohnen hätten diese „Gemüsemischung Chinesische Art“ bereits hervorragend abgerundet!

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Unterwegs vegan essen können

Martin Gertler25.06.2014

Eine typische Sorge ist diese: Wenn ich vegan lebe, finde ich auf Reisen kaum passende Restaurants und Angebote.

Nicht jede Kellnerin und jede Kellner weiß, was das Wort „vegan“ bedeutet. Oft kennt man nicht den Unterschied zwischen vegetarisch oder vegan. Manche Menschen glauben, es bedeute glutenfrei. 

Also wählt man sich selbst ein Essen aus, dessen Zutaten keine Tierprodukte ausweisen. Doch wie und wo erreicht man dies am einfachsten?

Internationale Küche meist besonders geeignet

  • In indischen Restaurants gibt es viele Bohnen- und Reisgerichte und viele Vorspeisen, die bereits vegan sind oder auf Bestellung so hergestellt werden können, etwa durch Weglassen von Butter und Verwendung von Pflanzenöl bei der Zubereitung.
  • In Thai-Restaurants kann man Fischsauce, Austernsauce, Ei etc. bei Gerichten, die prinzipiell vegan zubereitet werden können, weglassen. Und man entscheidet sich für Reisnudeln statt Eiernudeln.
  • In äthiopischen Restaurants gibt es Eintöpfe auf Gemüse-, Linsen-und Bohnenbasis. Man kann die Küche bitten, statt Butter Öl zu verwenden. 
  • In mexikanischen Restaurants kann man sich informieren, ob Schmalz in den Bohnengerichten und Tortillas verarbeitet wird und Hühnerbrühe in den Reisgerichten, und man kann sie bitten, Milchbestandteile bei Gerichten wie Guacamole, Fajitas, Burritos mit Bohnenfüllung oder Pilz-Tacos wegzulassen.
  • Restaurants mit mediterraner und nahöstlicher Küche können eine veganes Paradies sein: Dort gibt es Hummus, Baba Ganoush, Falafel, Taboulé, Gemüse-Kebab, Mujadra, Kichererbsen und Salate. 
  • Pizzerien bieten immer auch mindestens eine Gemüse-Pizza an und die Böden sind eh vegan. Man kann einfach darum bitten, sie ohne Käse zu backen und stattdessen mehr Tomatensauce zu verwenden. Sauerkraut, Avocado-Scheiben, scharfe Soße oder Jalapeno-Scheiben geben solchen Pizzen den besonderen Pfiff.

Frühzeitige Recherche hilft

  • Ob einheimische oder internationale Küche: Eine echte Hilfe für die Suche nach veganen Restaurants ist die Happy-Cow-Website, auch als iPhone-App. Man kann dort sein Reiseziel eingeben und so schnell Restaurants und auch Lebensmittelgeschäfte in diesem Gebiet finden.
  • Weitere gute Quellen sind Yelp (nur unter dem Stichwort „vegan“ in Ihrem Zielort suchen) und Google, um herauszufinden, ob vegane Blogger die veganen Möglichkeiten dort erwähnt und überprüft haben. Das Wort „vegan“ sollte man bei der Google-Suche in Anführungszeichen setzen, sonst gibt Google auch Ergebnisse zu „vegetarisch“ aus. 
  • Wenn man ein Restaurant in die engere Wahl nimmt, sollte man sich die Speisekarte online ansehen. Die meisten Restaurants veröffentlichen heutzutage ihre Speisekarte auf ihrer eigenen Website.

Wenn möglich: selbst kochen

In immer mehr Reisegebieten gibt es Hotels, deren Zimmer mit einer kleinen Küche ausgestattet sind. Für nur eine Nacht ist das wenig nutzbringend, aber wenn man mehrere Tage irgendwo bleiben will, erleichtert es die vegane Versorgung enorm, denn man kann die Zutaten für seine Mahlzeiten im nächsten Supermarkt erwerben und dann „daheim“ zubereiten.

Mini-Küche zum Mitnehmen: „Hankgepäck“zoom

Gibt es vor Ort keine eingebaute Kochmöglichkeit, hilft die mobile Kleinküche „Hankgepäck“ - hier als Radiobeitrag auf Reisen sowie als Produkt-Tipp mit Bildern vorgestellt. Sie passt ins Reisegepäck und ersetzt für bis zu zwei Personen die fehlende Kochstelle.

Auch enthält sie alle notwendigen Werkzeuge: Pfanne, verschiedene Töpfe, Besteck... - und sogar die Möglichkeit, bis zu sechs verschiedene Gewürze dabei zu haben. 

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Mousse au Chocolat - raw!

Martin Gertler19.06.2014

Schokoladenmus ist in vielen Ländern eine beliebte Nachspeise; ihr wichtigster Bestandteil ist Kakao

Das Dessert erhält seinen einzigartigen Geschmack nur durch einen hohen Kakaoanteil. 

Vegane Zubereitung? Kein Problem...

Mousse au Chocolat vegan - die Zutatenzoom

Lediglich vier Zutaten werden für eine rein pflanzliche Variante benötigt:

Die Süße des Desserts, dem hier kein Zucker hinzugefügt wird, hängt vor allem von der Reife der Banane ab.

Mit dem Pürierstab alles sorgfältig zerkleinern und vermischen. 

Mousse au Chocolat vegan - fertig!zoom

Binnen zwei Minuten ist nun ein cremiges Schokoladenmus entstanden, das keine schnell verderblichen Bestandteile enthält.

Daher kommt sie portionsweise in kleine Becher oder Gläser und des Geschmacks wegen verschlossen in den Kühlschrank.

 
 

Zum Nachtisch wird sie mit einem frischen Minzblatt und Johannisbeeren serviert.

Diese tierleidfreie Variante kann man bei Bedarf noch süßen, sie schmeckt aber schon so, als „Mousse au Chocolat raw“, hervorragend!

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Tortellini mit Speck

Martin Gertler16.06.2014
Tortellini mit Gemüse, Salat und „Speck“zoom

In den Tagen der „Schafskälte“ schmeckt auch ein Salat, sofern warmer Beilage - sozusagen. 

Diesmal geht es um eine Kombination von Gemüse-Tortellini, frischen Gemüsen und Salaten aus dem Garten, garniert mit einer neuen Art „Speck“.

 
 

Die Zubereitung

Zunächst werden die Tortellini „Gemüse“ von Alnatura gekocht, am besten in einer Gemüsebrühe. Sie sind nach ca. 15 Minuten servierfertig.

Wie Speck: „Maaltijdblokjes“zoom

Parallel den „Speck“ in einer Pfanne mit Pflanzenöl auf hoher Temperatur anbraten. Er ist nach gut 5 Minuten genügend knusprig. 

Es handelt sich dabei um pflanzliche Blöcke, die als „Maaltijdblokjes“ von der Fa. ProViand in den Niederlanden in den Supermärkten von Albert Heijn verkauft werden.

Sie bestehen zu 36% aus Gemüse (Möhren und Zwiebeln), Wasser, zu 20% aus Erbsenprotein, Erbsenfasern, Kartoffelstärke, Sonnenblumenöl, Räucheraroma, fermentiertem rotem Reis und Salz

  • Die Produkte des Herstellers ProViand werden in Deutschland von WieFleisch angeboten. Sie enthalten weder Gluten noch Soja.

Es empfiehlt sich, die Stücke nach dem Braten mit etwas Pfeffer und etwas Salz nachzuwürzen. Auf einem Teller separat bereitlegen vor dem Anrichten und Servieren.

Schließlich gemischtes Pfannengemüse in der frei gewordenen Pfanne mit Pflanzenöl braten: etwa 40% Porree, 40% Champignons und 20% rote Zwiebelstücke. Nach zehn Minuten sind die Gemüse gar und noch bissfest. Gut würzen - ganz nach Geschmack! 

Für eine Minute abschließend die abgegossenen Tortellini mitschmoren lassen. 

Zum Anrichten die zuvor geputzten Salate aus dem Garten auf den Teller geben und mit Olivenöl und Balsamico sowie Walnusstücken und frisch geschnittenen Kräutern ergänzen. Die Mischung aus Gemüse und Tortellini hinzugeben - und genießen!

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Chinagemüse und Lupinenstücke

Martin Gertler14.06.2014

Der Titel klingt bei weitem nicht so lecker wie das, was hier vorgestellt werden soll: Eine China-Wok-Mischung, die mit sehr schmackhaften und hahrhaften Süßlupinen-Stücken ergänzt eine wirklich tolles Dinner ergibt. 

Das Ergebnis: ein tolles Tellergerichtzoom

Beginnend beim Ergebnis wird schon deutlich: Dies ist enorm schnell zubereitet! Allerdings nur, wenn man gerade in den Niederlanden ist und weiß, dass in den dortigen Supermärkten fertige Gemüsemischungen angeboten werden, die schnell gebraten werden können.

 
 

Das Prinzip ähnelt den in Deutschland überall erhältlichen vorbereiteten Salatmischungen - leider kennt man in Deutschland nicht die gleichermaßen vorbereiteten Gemüsemischungen, jedoch in den Niederlanden.

Geht das auch daheim?

Klar! Die fertige Gemüsemischung (250 g) gab's im Supermarkt „Jumbo“ und enthielt zu 44% Porree, 30% Spitzkohl, 13% Sojasprossen und 13% rote Paprika. Also lässt sich etwas Vergleichbares problemlos auch selbst zusammenstellen. 

Lupinenstücke...

Die können wir halt nicht selbst herstellen! 

Lupinen-Zubereitungenzoom

Sie bestehen zu 38% aus Süßlupinenmehl, außerdem aus Wasser, Protein aus Erbsen, zu 7% aus einer Marinade von pflanzlichem Öl, getrockneten Zwiebeln, Paprika und Knoblauch, Kräutern, Salz, Zucker, dem Aroma von u. a. Limonen, und enthalten Eisen und Vitamin B12.

Zwei Varianten habe ich im „Jumbo“ erstanden: „Stücke“ und „Shoarma“. 

Schnelle Nummer

Gemeinsame und schnellZubereitung der Bestandteilezoom

Binnen zehn Minuten war die Mahlzeit im Hotelzimmer - dank der wunderbaren Mini-Küche „Hankgepäck“ - mit etwas Öl, Gewürzen und einem Schuss Wasser zubereitet.

Erst fünf Minuten lang die Gemüsemischung in Öl anbraten und mit dem Wasser verlängert dann dünsten - und schließlich für weitere fünf Minuten die Lupinen-„Stücke“ hinzugeben.

Immer rühren...!

Alleine aufgefuttert, kamen so ca. 540 kcal auf den Teller. Fett (abgesehen vom Bratöl): ca. 18 g. Kohlenhydrate: ca. 20 g. Proteine: ca. 61 g.

Satt, zufrieden, wunderbar!

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Protein-Bratlinge

Martin Gertler28.05.2014
Selbstgemachte Bratlingezoom

Im letzten Post ging es um die Herstellung einer pflanzlichen Protein-Basis aus Hülsenfrüchten, nutzbar für Brotaufstriche und mehr. 

Heute habe ich das selbstgefertigte Basisprodukt für eigene Bratlinge genutzt.

Die Vorbereitung

Zwiebelstückchen schneiden und zusammen mit passenden frischen und getrockneten Gewürzen durch die Protein-Basis geben.

Hinzu kommen etwas geschälter Dinkel und eine geriebene Möhre, außerdem ein Schuss Rapsöl und Sojasauce. Zum Binden außerdem: ein Teelöffel No-egg.

Dann gut durchrühren und drei Stunden ziehen lassen.

Die Braterei

Die Bratlinge mindestens eine halbe Stunde lang mit wenig Hitze und wenig Bratöl in der offenen Pfanne heiß werden lassen, damit Feuchtigkeit aus dem Hülsenfrüchtemus verdampfen kann. 

Dann heißer anbraten unter Zugabe frischer Zwiebelstückchen und Rapsöl. Gelegentlich zum Durchhitzen den Deckel schließen, immer wieder abdampfen lassen.

Auch dieser Vorgang erfordert etwa eine halbe Stunde.

Schließlich mit frischen Salaten servieren - „Beilagen“ sonstiger Art braucht man nicht, denn die Bratlinge  beinhalten aufgrund des mitgeschmorten Dinkels und der Möhrenschnetzel eigentlich schon alles, was für eine warme Mahlzeit notwendig ist. 

Dieses Tellergericht war so nahrhaft, dass kein Nachschlag mehr erforderlich war!

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Die Protein-Basis selbst machen

Martin Gertler25.05.2014
Einfach unterschiedliche Hülsenfrüchte mischen!zoom

Lebenswichtige Proteine liefern uns ja vor allem die Hülsenfrüchte

Also lag die Idee nahe, mit ihnen einen Basis-Power-Mix zu schaffen, der vielfältig nutzbar ist. 

Dazu dienen trockene Bohnen-, Linsen- und Erbsensorten, die in jedem Supermarkt zu haben sind.

Gesagt, getan!

 
 

Die Vorgehensweise

Diejenigen, bei denen eine längere Einweichzeit in Wasser über Nacht empfohlen wurde, weichten über zwölf Stunden lang in Wasser ein.

Danach wurden die anderen Leguminosen, die keine lange Einweichzeit erfordern, hinzugegeben und alles mit genügend Wasser zum Köcheln gebracht.

Nach anderthalb Stunden waren schließlich auch die dicken weißen Bohnen weich.

Anschließend wurden die gekochten Hülsenfrüchte in einem großen Sieb gründlich unter fließendem Wasser gespült.

Dann wurde die gegarte Mischung aufgeteilt in zwei Bearbeitungsversionen:

  • Eine Hälfte wurde im Vitamix unter Zugabe von genügend Wasser zu einem Brei gemischt.
  • Die andere Hälfte wurde im Topf mit Hilfe des Pürierstabs zu einer stabilen „Pampe“ zerdrückt; schön ist, dass dabei viele typische Erscheinungsformen der Bestandteile erhalten bleiben.

Schließlich wurden beide Versionen zur Abfüllung in Gläser miteinander vermischt. Die Glasgefäße lagern nun im Kühlschrank.

Der Nutzen

Diese „Proteinpampe“ kann in den nächsten Tagen als Basis für unterschiedliche Formen von Nahrungsmitteln dienen:

  • Ergänzt um Öl, Samen und passende Gewürze werden daraus nahrhafte Brotaufstriche bereitet. 
  • Im Backofen bzw. Halogenofen entstehen knusprige, schneidbare Formen von Aufschnitt etc. - natürlich vor dem Backen stets passend würzen.
  • In der Pfanne lassen sich daraus „Burger“, „Schnitzel“ etc. braten, die ebenfalls eine passende Würzung erfordern. 
Hülsenfrüchte pur, gebacken - ein erster Testzoom

Ein erster Test ergab, dass die Rohmasse auch pur gut schmeckt: 

Es reichte völlig aus, eine Portion in einer gläsernen Auflaufschale nach Übergießen mit einem kleinen Schuss Rapsöl im Halogenofen zu backen.

 
 
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Spargelteller

Martin Gertler23.05.2014

Spargeltellerzoom

Ein klares Bekenntnis vorab: Bei mir gibt es nur grünen Spargel, nicht den weißen. Denn der grüne übertrifft den weißen Spargel in Geschmack und Nährstoffen!

Auch braucht er nicht geschält zu werden und lässt sich sehr vielseitig verwenden.

 
 

Ein Roh-Gar-Mix

Bio-Dinkelzoom

Während der Spargel zusammen mit Zwiebelstücken nach kurzem Anbraten in einem Schuss Wasser zum Köcheln kommt, ergänzt um eine Prise geschälten Dinkel und eine Tomate, wird im Garten eine Handvoll Asia-Salat geschnitten, außerdem etwas Basilikum und Schnittlauch zum Mitkochen. 

Vorab habe ich ein Big Steak aus texturiertem Soja aufbereitet: 

  • es mit anfangs kochendem Wasser eingelegt für ca. zwanzig Minuten,
  • das Wasser weggegossen,
  • es in eine Marinade aus Kräutern und Sojasauce gepackt und immer wieder gewendet,
  • dann mit Zwiebelstückchen gebraten.

Nun den Asia-Salat auf den Teller geben und mit Balsamico und etwas passendem Öl versehen, dann - nach hinreichender Garzeit - den grünen Spargel mitsamt der Dinkel-Tomaten-Sauce hinzugeben. Schließlich mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer vollenden.

So entsteht ein leckeres Abendmahl, dessen Zubereitung nur 30 Minuten Zeit erfordert!

Eine Super-gesund-Pizza

Martin Gertler09.05.2014
Vegane Pizza - ohne Käse(ersatz)!zoom

Dies ist das optimale Rezept für eine Spinat-Pizza mit Pilzen, Chili und sehr viel Knoblauch - sensationell im Geschmack und gesund: Hier wird Vollkornmehl verwendet, es geht bestens ohne Käseersatz und mit nur ganz wenig Öl.

Ein Rezept von der ProVegan Stiftung von Dr. med. Henrich - danke dafür!

 
 

Spinat-Pizza mit Pilzen

1. Teig: für ca. sechs Portionen

  • 500 g Weizen- oder Dinkelvollkornmehl
  • 0,5 Würfel Hefe
  • ca. 200 ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Olivenöl
  • 0,5 TL Salz

Hefeteig herstellen, in sechs Portionen teilen, jede ganz dünn auswellen und auf leicht gefettetes Pizzablech geben. Der Rest kann eingefroren werden.


2. Soße: für eine Pizza

  • 0,5 Zwiebel, geschnitten
  • mindestens 2 Knoblauchzehen, geschnitten
  • 0,5 Chilischote, geschnitten
  • 1 TL ital. Kräutermischung
  • ca. 250 ml passierte Tomatensoße
  • Salz, Pfeffer

Zwiebel und Knoblauch zunächst in etwas Wasser andünsten. Die Tomatensoße mit den Gewürzen leicht kochen lassen. Anschließend beides vermischen.

Dann die fertige Soße auf dem Pizzateig verteilen und alles ca. 10 Min. lang auf mittlerer Schiene bei 230° backen (vorgeheizt).


3. Belag: für eine Pizza

Spinat kurz kochen. Zwiebel und Knoblauch in etwas Wasser leicht andünsten, untermischen und würzen. Mit den Gewürzen durchmischt auf die frisch gebackene Pizza geben. 

Parallel dazu noch 200 g frische Pilze (Steinpilze, Pfifferlinge, Kräuterseitlinge, Austernpilze oder Champignons) in etwas Wasser andünsten, würzen und auflegen.

Guten Appetit!

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Veganes im Radio

Martin Gertler07.05.2014

Radiomachen geht schneller und ist weniger aufwändig als eine Videoproduktion. Beide Medienformen haben den Vorteil, dass man mit ihnen anderen etwas erzählen kann.

VeggieRadio

Im März 2014 startete das Veggie Radio sein Rund-um-die-Uhr-Programm im Web. Ab und zu geht nun auch ein Beitrag von Veganomics dort online. 

Schön ist, dass Michael Kiesewetter, der das Webradio betreibt, Raum lässt für das Erzählen. 

Der neue Sender ist also nicht auf „maximal Einsdreißig“ getrimmt. So lässt sich manches Interessante in Ruhe erklären.

Unsere Produktionen werden in der hiesigen Rubrik Audiothek dauerhaft abrufbar sein.

Bisherige Beiträge

  • Zehn Jahre Vegane Zeiten Köln

    Zehn Jahre Vegane Zeiten Köln

    Zum Jubiläum ein Interview mit Inhaberin Annette Klietz sowie mit Besucherinnen und Besuchern - 06.05.2014, VeggieRadio

  • Im Test: das „Hankgepäck“

    Im Test: das „Hankgepäck“

    Gerade für Veganer auf Reisen kann diese mobile Mini-Küche sehr nützlich sein - 07.05.2014, VeggieRadio

  • Ende eines Märchens

    Ende eines Märchens

    Warum Fisch zu essen und Fischöl einzunehmen nicht gesund, sondern gefährlich ist - 12.05.2014, VeggieRadio

  • „Veggie Friends“ und „Smilefood“

    „Veggie Friends“ und „Smilefood“

    Vor zwölf Jahren gründete Rosalie Wolff den Onlineversand „Smilefood“ in Hürth. Im Januar 2014 startete sie die Marke „VeggieFriends“, die inzwischen in immer mehr Supermärkten zu finden ist. - 27.05.2014, VeggieRadio

  • Informative DVDs: „Die leckeren 12“

    Informative DVDs: „Die leckeren 12“

    Martin Gertler hat sich zwei der zahlreichen DVDs der Berliner Firma bestellt und findet, dass man mit den beiden Folgen von "Die leckeren 12" einen guten Einstieg in die rohköstliche Küche erhält. - 28.05.2014, VeggieRadio

  • Urlauben in den Niederlanden

    Urlauben in den Niederlanden

    Einmal schön abschalten und ein paar Tage lang Radfahren in den Niederlanden, in Zeeland - doch wo dann vegan essen...? Na, zum Beispiel im Hotelzimmer! - 15.06.2014, VeggieRadio

  • Leckeres aus Tofu

    Leckeres aus Tofu

    Der Probier-Tipp stellt heute zwei Tofu-Produkte der Handelsmarke „VeggieFriends“ vor. - 25.06.2014, VeggieRadio

  • Erste vegane Flusskreuzfahrt

    Erste vegane Flusskreuzfahrt

    Ein Bericht von der Reise von Köln nach Basel, 20.-23. August 2014

  • Urlauben in Südwestflorida

    Urlauben in Südwestflorida

    Tipps und Hintergründe zum veganen Urlauben in Florida - 02.05.2015, VeggieRadio

  • „How Not To Die“

    „How Not To Die“

    Ein starkes Buch und eine spannende Begegnung mit Dr. Michael Greger - 08.03.2016, VeggieRadio

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Pflanzliche Nahrungsmittel sind gut für die Knochen

Martin Gertler06.05.2014
Gesund essenzoom

Eine Studie, die vor kurzem im „Journal of Nutrition“ veröffentlicht wurde, kommt zu dem Ergebnis, dass Gemüse, Obst und Sojaprodukte wirksam vor Hüftfrakturen schützen können. 

Die Forscher untersuchten über 10 Jahre lang die Ernährungsweisen und das Risiko für Hüftfrakturen von 63.257 Teilnehmern der „Singapore Chinese Health Study“. 

Sie fanden heraus, dass diejenigen, die am meisten Gemüse, Obst und Sojaprodukte verzehrten, ein um 34 Prozent verringertes Risiko für Hüftfrakturen hatten im Vergleich zu denen, die am wenigsten Gemüse, Obst und Sojaprodukte gegessen hatten. 

Ernährung mit viel Fleisch und raffiniertem Zucker hatte hingegen offensichtlich keine Schutzwirkung gegen Frakturen.

Quelle: Dai Z, Butler LM, van Dam RM, Ang L, Yuan J, Koh W. (2014): Adherence to a vegetable-fruit-soy dietary pattern or the Alternative Healthy Eating Index is associated with lower hip fracture risk among Singapore Chinese. J Nutr. 2014;144:511-518

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Eibrot ohne Ei

Martin Gertler05.05.2014
Veganes Ei-Brotzoom

Einfacher geht es kaum! Aus einer reifen Avocado das Körnerbrot bestreichen und eine Prise Kala Namak darüber streuen. Fertig!

So schnell lässt sich ein veganes „Eibrot“ realisieren...

Guten Appetit!

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Veganomics

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