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Quinoa-Wirsing mit Gulasch

Martin Gertler11.01.2014
Quinoa-Wirsing mit Tomaten-Sahne-Gulaschzoom

Wirsing und Quinoa können gut miteinander. Wir kennen den Wirsing traditionell aus der Kombination mit Kartoffelstampf; Quinoa - durchsetzt mit frisch gegarten Gemüsen - kann dazu durchaus eine nahrhafte Alternative sein. Lecker dazu: Gulasch auf Kartoffelbrot!

 
 

Das Gulasch

Noch vor den den Vorarbeiten für die Wirsingpfanne bereits eine Handvoll trockener Soja-Würfel in kochendem Wasser einweichen (fünf bis zehn Minuten), dann in einer Pfanne mit pflanzlichem Bratöl, Sojasoße und passenden Gewürzen (z. B. mit Mischungen für Gulasch, Schaschlik etc.) marinieren, dazu immer wieder wenden. 

Zudem in einem kleinen Topf drei zerkleinerte Tomaten mit Knoblauch, Zwiebeln und Gewürzen kochend garen; Garzeit etwa zwanzig Minuten.

Parallel zu den Arbeiten an dem Wirsing und den anderen Gemüsen in einer separaten Pfanne die marinierten Würfel anbraten, bei Bedarf Bratöl nachgeben und unter häufigem Wenden gut durchbraten. 

Bis zum Servieren die Würfel und die Tomatensoße separat halten. Vor dem Servieren einen guten Schuss pflanzliche Sahne hinzugeben, z. B. Alpro Soja Cuisine.

Die Wirsingpfanne

Zunächst werden Zwiebel und Knoblauch in kleinen Stücken mit pflanzlichem Öl, z. B. Rapsöl (gut erhitzbar), angeschmort und bald bereits die frisch geschnittenen Möhrenscheibchen hinzugegeben. 

Nach einigen Minuten Wasser beifügen und zusammen mit etwas Gemüsebrühe-Pulver aufkochen lassen, dann eine Handvoll Quinoa einstreuen und mit aufkochen lassen. 

Direkt danach können die Streifen vom Wirsing hinzukommen sowie eine zerkleinerte Tomate und passende Gewürze.

Fünf Minuten vor Ende der Garzeit noch Streifen einer Paprika hinzugeben.

Bis zum Ende der Gesamtgarzeit - gut zwanzig Minuten - wird das meiste Wasser verkocht und eine sämige Soße entstanden sein. 

Zum Servieren pro Teller erst noch eine Scheibe Kartoffelbrot toasten, währenddessen das Gulasch in der Pfanne durch Verrühren der gebratenen Würfel mit der Tomatensauce und der Sahne abschmecken. 

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Spitzkohlteller

Martin Gertler04.10.2013
Spitzkohltellerzoom

Viele heimischen Gemüse haben nun im Herbst bei uns ihre Saison. Also gilt es, beim Einkaufen danach zu schauen.

Heute eroberte auf diese Weise ein Spitzkohl (Bio) den Mittelpunkt des häuslichen Abendmahles - umgeben von zahlreichen weiteren Köstlichkeiten. 

 
 

Die Zutaten:

Zunächst werden die Scheiben von rohen, geschälten Kartoffeln in einer gläsernen Auflaufform in den Halogenofen gegeben. Etwas Rapsöl und ein paar Zwiebelstückchen dazu, alles etwa 25 Minuten bei 180° backen lassen.

Derweil in einem Topf den in Streifen geschnittenen Spitzkohl mit Stücken von Zwiebel und Knoblauch in Rapsöl anschmoren, dann Wasser hinzugeben und im geschlossenen Topf dünsten lassen. Curry mitkochen lassen - passt prima!

Für die letzten zehn Minuten die Streifen der roten Paprika hinzugeben und für die letzten fünf Minuten die Schnetzel von der inzwischen geriebenen Möhre

Die Kidneybohnen (aus der Dose) drei Minuten vor dem Servieren gut abgewaschen über die schon gut angebräunten Kartoffelstücke im noch laufenden Halogenofen geben und dadurch kurz anbacken lassen.

Fertig! Und ein Glas Rosé trägt zum Genuss hervorragend bei. 

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Kurkuma-Pfanne

Martin Gertler04.09.2013
Was nun...?zoom

Veganes Kochen ist ja eigentlich erschreckend einfach - aber genau deswegen auch ein wenig unspektakulär. Diskussionen über solche unappetitlichen Zustände wie "blutig" oder "durch" entfallen halt. 

Auch Paradigmen wie "zu Fisch oder Geflügel Reis und weißen Wein, zu Rind oder Schweinefilet Kartoffeln und roten Wein" sind längst Schneematsch von gestern.

Ich nehme, was ich im Haus habe bzw. vorhin eingekauft hatte, und bin immer wieder überrascht, dass eigentlich nahezu alles zusammenpasst! 

Kurkuma?!

Via Facebook lerne ich heute, dass Kurkuma sehr wertvoll sei im Kampf gegen Krebs und zudem entzündungshemmend. Der Beitrag "The Amazing Benefits of Turmeric" hat dies dargelegt.

Ein Tütchen Kurkuma hatte ich neulich im Biomarkt mitgenommen. Heute soll also eine Prise davon die Mahlzeit bestimmen.

Nur ein paar Zutaten!

Der Kurkuma-Tellerzoom

Das ist greifbar und wird verarbeitet:

  • eine Süßkartoffel - in Stückchen gebraten, zusammen mit frischer Zwiebel und Knoblauch
  • Kidney-Bohnen, die ganz amSchluss erst hinzukommen, gemeinsam mit einem Teelöffel vom gemahlenen Kurkuma und einem Schuss Wasser
  • und eine gelbe Paprika, sie dient frisch und ungegart als Schälchen für die anderen Salate: ein paar Scheibchen Gurke und die Tomate, die ich heute von der Terrasse geerntet hatte.

Unspektakulär. Lecker. Und mal wieder so richtig gesund...!

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Gazpacho

Martin Gertler13.06.2013
Gazpachozoom

Eine kalte Suppe aus ungekochten Gemüsen ist genau das Richtige an warmen Sommerabenden. Die Gazpacho ist schnell zubereitet und nicht nur lecker, sondern auch sehr gesund.

Sie besteht aus ungekochten Gemüsen und etwas Gemüsebrühe. Es eignen sich dafür vor allem Paprika, Zwiebel, Gurke, Knoblauch und Tomate

Einfach alles etwas pürieren, wobei die Bestandteile noch gut erhalten bleiben sollten.

Anfrieren!

Marks Tipps: 

  • Die Gazpacho im Eisfach oder Tiefkühlschrank eine Zeitlang gefrieren lassen, so dass eine Eisschicht entsteht. 
  • Die Schüssel eine halbe Stunde vor dem Servieren an die Zimmerluft bringen und die Suppe erst direkt vor dem Servieren einmal durchrühren. So wird jeder garantiert eine nicht nur kalte, sondern sogar eiskalte Gemüsesuppe genießen können.
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Frikadelle mit Salat

Martin Gertler31.05.2013
Frikadelle an Salatzoom

Frikadelle, etwas Senf, Feldsalat, Rucola, Tomate, Paprika, Balsamico, Olivenöl

Alles klar? ;-)

Ah, die Frikadelle braucht also eine Herkunft und eine Zubereitungsweise. 

Man kann sie selbst herstellen - in diesem Falle entstand sie aus Tofu, Lauch, Zwiebel, Möhren, Sonnenblumenkernen, Sojasauce und Gewürzen, und alle Zutaten kommen aus kontrolliert biologischem Anbau.

Aber ich habe sie nicht selbst hergestellt, sondern bei Smilefood gekauft - einem Versandshop in meiner Nähe. 

Zubereitet habe ich sie wie angegeben: ein paar Minuten in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten - fertig. 

Die Frikadelle ist wirklich sehr schmackhaft, ihre unterschiedlichen Bestandteile wollen gekostet werden. Und so habe ich aus dieser Kombination gelernt, dass sie eigentlich eher zu etwas weniger Buntem als einem solchen Salat passt. 

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Saté-Tofu an Zucchini-Nudeln

Martin Gertler19.05.2013
Frittierter Saté-Tofu an Zucchini-Nudelnzoom

Ein starker Dialog voller Geschmack! 

Da sind einerseits die Nudeln aus puren Zucchini, mit dem Spiralschneider hergestellt und erst ganz am Schluss in die Pfanne gegeben, in der zuvor eine rote Paprika mit einer Zwiebel schmorte, was zusammen einen leckeren Sud lieferte.

Und hinzu kommt dann dieses Saté-Tofu, das man fertig frittiert und gewürzt im Reformhaus bekommen kann. Es schmeckt weniger als erwartet nach Saté - aber es bleibt auch im Zusammenkommen mit der Nudelsauce würzig und bissfest. Einfach in einem Pfännchen mit nur wenig Pflanzenöl erhitzen. 

Schnell, lecker und gut!

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Rührei auf Körnerbrot

Martin Gertler17.05.2013
Sojaflocken,zoom

Wir kennen Rührei aus der Frühstückskultur vieler Länder. Genauso einfach wie das nicht-vegane Rührei ist die Zubereitung der tierleidfreien Alternative - und sie ist zudem nahrhafter und gesünder. So etwas schmeckt herrlich zum zweiten Frühstück oder Lunch.

 
 

Mein Rezept:

  • mit der Kaffeemühle eine Handvoll Alnatura-Sojaflocken (bei dm erhältlich) fein zu Sojamehl mahlen
  • alternativ fertiges Sojamehl nehmen
  • das Sojamehl mit halb so viel No-egg vermischen, eine Prise Kurkuma hinzugeben, diese Mischung dann mit kochendem Wasser (1:2) verrühren und Schnittlauch einrühren 
  • in einem Pfännchen etwas Olivenöl mit frischen Zwiebeln erhitzen
  • den Soja-Brei hinzugeben und auf hoher Temperatur zwei Minuten lang stets wendend durchbraten
  • Hitze abstellen und etwas Wilmersburger Pizzaschmelz drüber geben, durchrühren
  • mit frischen Kräutern würzen.

Natürlich lassen sich beim Durchbraten auch bunte Varianten realisieren, etwa durch Zugabe von zuvor gut durchgebratenen Champignons, frischen Streifen von Paprika oder etwas Mais.

Sogleich servieren und auf knackigem Körnerbrot genießen!

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Spargel mit Medaillons

Martin Gertler14.05.2013
Spargelgericht mit Björn Moschinski

Am Bonifatiustag, dem vorletzten der "Eisheiligen", haben wir mächtig Lust auf Spargel. Natürlich weiß jeder, wie Spargel zubereitet wird. Oder?

Oder doch nicht... denn veganes Kochen ist nun mal anders, nämlich tierleidfrei

Was scheidet daher aus? Die Butter bzw. eine Butter- und Ei-haltige Sauce - und jegliche "Beilage" tierischer Herkunft. Wir brauchen also auf jeden Fall vegane Butter und vegane Medaillons!

Außerdem Zwiebeln, Gemüsebrühe, Weißwein und Sojacreme für die Sauce.

Und für die Medaillons nimmt der vegane Koch texturiertes Soja, das zunächst eingeweicht wurde und dann mariniert werden muss - mit Pflanzenöl, frischem Rosmarin und Thymian, etwas Knoblauch und Gemüsebrühe, Paprika, Salz, Pfeffer und Kurkuma

Björn Moschinski zeigt uns, wie's gehen kann. Und wir sind sicher, dass seine Medaillons so ausfallen werden, dass sie mit den gängigen Essensgewohnheiten bestens übereinstimmen.

Ein tolles Gericht entsteht - all das kommt als Tipp des Tages, sozusagen zu Ehren des hl. Bonifatius, direkt aus unserer Videothek

Guten Appetit! :-)

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